Picnic GmbH
2 Arbeitgeber Bewertungen und Erfahrungen
0.4
Kollegen
Vorgesetzte
Aufgaben
Entlohnung
Karriere
Stadt
#
Land
Abteilung / Beruf
Datum
Bewertung
Erfahrungen
› Düsseldorf
1
Kurierdienst
05/2025
Während meiner Tätigkeit bei Picnic musste ich leider feststellen, dass viele organisatorische Abläufe nicht nur intransparent, sondern auch mit Nachteilen für die Beschäftigten verbunden sind. Im Folgenden eine sachliche Übersicht der Hauptprobleme: Die versprochene flexible Arbeitszeitgestaltung wurde in der Praxis nicht eingehalten. Trotz wiederholter Hinweise wurden Dienstpläne erstellt, die regelmäßig unter dem Soll lagen – Minusstunden entstanden dadurch systematisch. Diese wurden dann über Wochen weitergeschleppt. Die Personalabteilung ist weder postalisch klar erreichbar noch gibt es feste Ansprechpersonen. Kommunikation erfolgt über wechselnde E-Mail-Adressen oder die firmeneigene App – was in Konfliktfällen große Unsicherheiten schafft. Der gesamte Arbeitsbereich ist kameraüberwacht. Zusätzlich werden Systeme wie Timescore und Driving Score zur Bewertung der Arbeitsleistung genutzt.
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Der Mitarbeiter mit einer ausführenden Position, dem Beruf Kurierdienst, 1 Jahr Firmenzugehörigkeit, 1 Jahr Berufserfahrung, bewertet seine Arbeit wie folgt: Ich war mehrere Wochen bei Picnic beschäftigt und habe dabei eine Vielzahl an Problemen erlebt, die meiner Einschätzung nach systematisch sind. Während meiner Zeit bei Picnic hatte ich den Eindruck, dass Hubleiter und so genannte Runner Plus eher darauf geschult sind, Mitarbeitende unter Druck zu setzen, statt sie zu unterstützen. Die Tätigkeit ist körperlich anspruchsvoll, teils unter hohem Zeitdruck und mit vielen sich wiederholenden Handgriffen. Arbeitgeber mit Kritikpunkten. Lesen Sie mehr in der vollständigen Arbeitgeberbewertung.
› Düsseldorf
2
Abteilungsübergreifend
05/2025
Der Arbeitnehmer mit einem Beschäftigungsverhältnis, hat nachfolgende Erfahrung gemacht: Arbeitgeber mit Kritikpunkten.
BEWERTEN
Erfahrungsbericht zu den Mitarbeitern
Ich war mehrere Wochen bei Picnic beschäftigt und habe dabei eine Vielzahl an Problemen erlebt, die meiner Einschätzung nach systematisch sind. Zum einen gab es Mängel in der Dienstplanung. Ein weiteres Problem: Transparenz und Ansprechpartner. Es gibt keine klar benannte Personalabteilung, keine feste Mailadresse, keine zentrale Stelle. Stattdessen wechselt die Kommunikation zwischen verschiedenen E-Mail-Adressen, der Arbeits-App und sogar WhatsApp. Ein geordnetes oder nachvollziehbares Verfahren bei Problemen existiert de facto nicht. Zusätzlich auffällig: Picnic setzt auf ein kontrollierendes System. Die Bewertung der Arbeit erfolgt über Systeme wie Driving Score und Timescore. Fazit: Picnic arbeitet mit Kontrolle, aber ohne klare Verantwortlichkeit oder faire Bedingungen für die Mitarbeitenden. Wer Transparenz und Fairness erwartet, wird enttäuscht. Ich kann nur raten, sich sehr genau zu informieren.
Erfahrungsbericht zu den Vorgesetzten
Während meiner Zeit bei Picnic hatte ich den Eindruck, dass Hubleiter und so genannte Runner Plus eher darauf geschult sind, Mitarbeitende unter Druck zu setzen, statt sie zu unterstützen. Zwischenmenschlicher Umgang spielt offenbar keine Rolle – häufig wird Kritik ignoriert, Fragen ausweichend oder gar nicht beantwortet. Es entsteht der Eindruck, dass die Hauptaufgabe dieser Positionen darin besteht, Leistung zu kontrollieren und durchzusetzen, anstatt Probleme zu erkennen und fair zu lösen. Auch bei berechtigten Anliegen wurde man regelmäßig abgewiegelt oder mit Standardfloskeln abgespeist. Das erschwert eine gesunde und respektvolle Arbeitsatmosphäre enorm.
Erfahrungsbericht zu den Aufgaben
Die Tätigkeit ist körperlich anspruchsvoll, teils unter hohem Zeitdruck und mit vielen sich wiederholenden Handgriffen. Die Dienstpläne sind häufig kurzfristig und nicht immer mit dem versprochenen Stundenumfang versehen. Das Arbeitsumfeld ist stark leistungsorientiert. Viele Mitarbeitende berichten von einem sehr funktionalen Umgangston, kaum Rückmeldung oder Anerkennung, sowie einem Managementstil, der primär auf Zahlen und Effizienz fokussiert ist. Der soziale Umgang innerhalb des Teams hängt stark von den jeweiligen Vorgesetzten (Hubleitern) ab. Die Arbeitsgeräte wie Handscanner oder firmeneigene Smartphones (Device) sind nicht immer funktionsfähig. Trotz der physischen Präsenz von Vorgesetzten (Hubs/Runner+), wird von Mitarbeitenden eine hohe Eigenorganisation verlangt – bei gleichzeitig geringer Mitsprache in der Planung oder Ablaufgestaltung. Probleme oder Verbesserungsvorschläge stoßen oft auf Desinteresse. Die Tätigkeit ist körperlich fordernd, monoton und teils unter schlechten ergonomischen Bedingungen zu leisten. Zeitdruck und wechselnde Prozesse (z. B. durch Feiertage oder Sonderaktionen) erhöhen die Belastung zusätzlich. Kommunikation findet größtenteils über App oder Gruppen-Chat statt, was gerade für neue Mitarbeiter wenig Orientierung bietet. Der Lernfaktor ist gering. Die Einarbeitung erfolgt meist durch Zuschauen oder durch Kollegen im laufenden Betrieb. Eine strukturierte Schulung oder Entwicklungsperspektive fehlt in den meisten Fällen. Informationen werden oft mündlich oder über Gruppenchats kommuniziert, was Unsicherheiten begünstigt.