Oberschwabenklinik gGmbH
1 Arbeitgeber Bewertung
0.4
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Karriere
Stadt
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Abteilung / Beruf
Datum
Bewertung
Erfahrungen
› Ravensburg
1
Anästhesiologie
06/2026
Insgesamt fällt meine Bewertung der Anästhesieabteilung der Oberschwabenklinik negativ aus. Aus meiner Sicht herrscht dort ein schlechtes Betriebsklima, insbesondere für Assistenzärzte und neu eingestellte Fachärzte. Die Zusammenarbeit wird als wenig offen empfunden. Es entsteht der Eindruck, dass Informationen häufig weitergegeben werden und dass diese Kultur von der Führungsebene toleriert wird. Dies führt bei vielen Mitarbeitern zu Unsicherheit und einem Mangel an Vertrauen. Auch die Weiterbildungssituation für Assistenzärzte erscheint verbesserungswürdig. Nach meiner Wahrnehmung werden bestimmte Verfahren, wie die Regionalanästhesie, teilweise noch nach älteren Standards durchgeführt. Zudem dauert die Facharztausbildung häufig länger als die regulär vorgesehenen fünf Jahre, sodass viele Assistenzärzte den Facharzttitel nicht innerhalb dieses Zeitraums erwerben können. Der Führungsstil der Klinikleitung wird von vielen Mitarbeitern als hierarchisch, distanziert und wenig wertschätzend wahrgenommen. Kollegiale Unterstützung und ein menschlicher Umgang stehen aus Sicht vieler Beschäftigter nicht ausreichend im Vordergrund. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass ... vollständig lesen »
Der Arbeitnehmer mit dem Beruf Praktische Medizin, 3 Jahren Firmenzugehörigkeit, 17 Jahren Berufserfahrung, den Eigenschaften wie kollegial, tüchtig, hat nachfolgende Erfahrung gemacht: Insgesamt herrscht in der Anästhesie ein schlechtes Betriebsklima. Aufgrund der bestehenden hierarchischen Strukturen funktioniert eine kollegiale Zusammenarbeit nur eingeschränkt. Weder Assistenzärzte noch neue Fachärzte erhalten einen strukturierten Einarbeitungstag. Unterdurchschnittlicher Verdienst. Arbeitgeber mit Kritikpunkten. Lesen Sie mehr in der vollständigen Arbeitgeberbewertung.
BEWERTEN
Erfahrungsbericht zu den Mitarbeitern
Insgesamt herrscht in der Anästhesie ein schlechtes Betriebsklima. Einige Anästhesiepflegekräfte beobachten ihre Kollegen hinter deren Rücken. Anschließend kommt es häufig zu entsprechenden Gesprächen. Eine offene Kommunikation findet kaum statt. Entscheidungen werden ausschließlich auf den oberen Hierarchieebenen getroffen. Als Mitarbeiter auf der untersten Ebene bekommt man von vielen Entwicklungen nichts mit. Stattdessen wird empfohlen, den Mund zu halten und sich nicht einzumischen.
Erfahrungsbericht zu den Vorgesetzten
Aufgrund der bestehenden hierarchischen Strukturen funktioniert eine kollegiale Zusammenarbeit nur eingeschränkt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die leitenden Oberärzte wenig Interesse daran haben, neue Fachärzte langfristig zu gewinnen. Fachärzte sind in ihrer Tätigkeit vergleichsweise unabhängig, benötigen keine Ausbildungszeugnisse mehr vom Chefarzt und können Missstände oder Zwischenfälle offen ansprechen. Stattdessen wird häufig auf teure Honorarärzte zurückgegriffen.
Erfahrungsbericht zu den Aufgaben
Weder Assistenzärzte noch neue Fachärzte erhalten einen strukturierten Einarbeitungstag. Stattdessen werden sie unmittelbar eingesetzt und weitgehend sich selbst überlassen. Nach dem Motto entweder man schwimmt oder man geht unter wird erwartet, dass man sich alleine zurechtfindet. Unterstützung oder Anleitung erhält man dabei kaum.