Oberschwabenklinik gGmbH | Ravensburg | Anästhesiologie
Arbeitgeberbewertung
Kollegen
Vorgesetzte
Aufgaben
Entlohnung
Karriere
Standort
Abteilung
Datum
Kommentar
Zustimmung
Ravensburg
Anästhesiologie
22.06.2026
0
100 %
0 %
Bewertung der Vorgesetzten | Chefs
Aufgrund der bestehenden hierarchischen Strukturen funktioniert eine kollegiale Zusammenarbeit nur eingeschränkt. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die leitenden Oberärzte wenig Interesse daran haben, neue Fachärzte langfristig zu gewinnen. Fachärzte sind in ihrer Tätigkeit vergleichsweise unabhängig, benötigen keine Ausbildungszeugnisse mehr vom Chefarzt und können Missstände oder Zwischenfälle offen ansprechen. Stattdessen wird häufig auf teure Honorarärzte zurückgegriffen.
| Kompetenz: |  | | Fairness: |  | | Führungsstil: | autoritär |
| Familienorient.: |  | | Anerkennung: |  | | Entlassungen: | häufig |
| Verständnis: |  | | Klare Anweisung: |  | | MA-Gespräche: | unbrauchbar |
Gesamtbewertung 0.1 / 5.0
Insgesamt fällt meine Bewertung der Anästhesieabteilung der Oberschwabenklinik negativ aus. Aus meiner Sicht herrscht dort ein schlechtes Betriebsklima, insbesondere für Assistenzärzte und neu eingestellte Fachärzte. Die Zusammenarbeit wird als wenig offen empfunden. Es entsteht der Eindruck, dass Informationen häufig weitergegeben werden und dass diese Kultur von der Führungsebene toleriert wird. Dies führt bei vielen Mitarbeitern zu Unsicherheit und einem Mangel an Vertrauen. Auch die Weiterbildungssituation für Assistenzärzte erscheint verbesserungswürdig. Nach meiner Wahrnehmung werden bestimmte Verfahren, wie die Regionalanästhesie, teilweise noch nach älteren Standards durchgeführt. Zudem dauert die Facharztausbildung häufig länger als die regulär vorgesehenen fünf Jahre, sodass viele Assistenzärzte den Facharzttitel nicht innerhalb dieses Zeitraums erwerben können. Der Führungsstil der Klinikleitung wird von vielen Mitarbeitern als hierarchisch, distanziert und wenig wertschätzend wahrgenommen. Kollegiale Unterstützung und ein menschlicher Umgang stehen aus Sicht vieler Beschäftigter nicht ausreichend im Vordergrund. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass Karriereorientierung und hierarchische Strukturen eine größere Rolle spielen als Teamgeist und gegenseitige Förderung.
| Arbeitszeit: | 46-50 Std. | | Arbeitsbeginn: | 7:00 Uhr | | Arbeitsende: | 15-16 Uhr |
| Pausenzeit: | 30 Minuten | | Urlaubstage: | 27-30 Tage | | Heimarbeit: | nein |
| Direktvers.: | individuell | | Fahrtkosten: | N/A | | Weihnachtsgeld: | N/A |
Weitere Informationen zum Arbeitgeber Oberschwabenklinik gGmbH
Die Oberschwabenklinik gGmbH (OSK) ist ein kommunaler Gesundheitsdienstleister in Baden-Württemberg und betreibt mehrere Krankenhäuser sowie medizinische Versorgungszentren in der Region Oberschwaben. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an stationären und ambulanten Leistungen in Fachbereichen wie Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Kardiologie und Notfallmedizin an. Neben der Patientenversorgung gehören Pflege, Diagnostik, Therapie und medizinische Ausbildung zu den zentralen Aufgaben der Klinikgruppe. Die Oberschwabenklinik arbeitet mit interdisziplinären Teams aus Medizin, Pflege und Verwaltung und versorgt jährlich zahlreiche Patientinnen und Patienten in der Region. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in der Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen aktiv und betreibt eigene Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen zum Mitarbeiter
Pseudonym
Beruf
Position
Einkommen
Zugehörigkeit
Berufserfahrung
Beschreibung