Plischka Transport- Service GmbH
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Zum Vergleich: Erfahrungsberichte der Maersk Line
Der Zusammenhalt wird von Jahr zu Jahr schlechter, besonders seit der Abbau von Arbeitsplätzen in Hamburg stark zugenommen hat und die Arbeiten nach Indien ausgelagert worden sind. Es gibt viele Dispute, weil das Hamburger Frontoffice als Blitzableiter dient. Das Dickschiff Maersk Line kommt immer weiter vom Kurs ab. Manche Kollegen schaffen sich parallele Netzwerke, sie buckeln nach oben und treten nach unten. Viele Kollegen leiden inzwischen darunter, auch weil jeder den Verlust seines Arbeitsplatzes fürchtet. Ältere Arbeitnehmer haben es teilweise schwer, besonders unter den Jung-Managern. Balztanzrituale und Gespräche zwischen befreundeten Kollegen belasten das Betriebsklima zusätzlich.
Erfolge werden dem Management gutgeschrieben, für Mißerfolge sind andere zuständig. Die Manageretage demonstriert nach außen hin ein Harmonie-Kartell (Friede, Freude, Eierkuchen). Das chinesische Prinzip hat bei Maersk Line Einzug erhalten: nur Positives wird mitgeteilt. Dabei sollten die Manager mal zunächst mehr mitteilungswillig werden. Manager predigen Wasser und trinken Wein. Kosteneinsparungsprogramme gehen zu Lasten der unteren Gehaltsgruppen. Man setzt auf Kapitalismus, die Gewinne sollen maximiert werden. Das Unternehmen wird ähnlich erfolgreich geführt, wie der Hamburger SV im Bereich Fußball.
Die Firma hat das Outsourcing nach Hamburg eingeschleppt. Dabei müssen endlich wieder die kurzen Wege her, um die Auftragsabwicklung zu verbessern und auf Qualität statt Quantität zu setzen, sonst geht Reputation verloren. Das Projekt Outsourcing läuft aus dem Ruder. Der Hamburger Customer Service wird ausgeblutet. Es werden mehr Logistiker und weniger Leichtmatrosen für eine ordnungsgemässe Auftragsabwicklung benötigt.