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Karrieretipps Gehaltserhöhungen in Krisenzeiten
 
  

Gehaltserhöhungen in Krisenzeiten

 
Initiative ergreifen

Die fetten Jahre sind zwar längst vorbei, aber auch in Krisenzeiten sind Gehaltserhöhungen keine bloße Wunschvorstellung. Obgleich zweistellige Gehaltssprünge der Vergangenheit angehören und das Gießkannenprinzip längst nicht mehr gilt, sollte dieses Thema bei Mitarbeitergesprächen nicht ausgespart werden. Da diese mittlerweile oftmals nur noch alle zwölf Monate geführt werden, scheuen Sie nicht davor, selbst die Initiative zu ergreifen.

Gute Argumente

Als Meßlatte müssen Sie bei der Gehaltsverhandlung stets Ihre erbrachte Eigenleistung anführen, keinesfalls den Unternehmenserfolg. Der Personaler könnte Ihnen ansonsten den Wind aus Ihrer Argumentationskraft nehmen, indem er darauf verweist, in diesen Krisenzeiten Rücklagen für schlechtere Wirtschaftsjahre bilden zu müssen. Außerdem ist persönliche Leistung heutzutage immer besser meßbar. Dennoch kann auch hier nicht auf etwas Selbstmarketing verzichtet werden, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Gehaltserhöhung

Bleiben Sie beim Gehaltspoker stets auf dem Teppich und behalten Sie immer im Hinterkopf, welchen Wert Sie für das Unternehmen darstellen. Gibt es andere Kollegen, die den Job genauso gut ausfüllen könnten oder will das Unternehmen nur mich? Auf der anderen Seite, klären Sie unbedingt Ihre Schmerzgrenze, denn nichts schlägt mehr auf die Stimmung und die Leistung, als sich unter Wert zu verkaufen.

Alternativen zur Lohnerhöhung

Bessere Erfolgschancen haben Sie zudem, wenn Sie nicht auf ein höheres Festgehalt pochen, sondern stattdessen Alternativen ins Gespräch bringen: z.B. variable leistungsabhängige Prämien oder Fahrkostenzuschüsse. Oftmals fällt das variable Plus sogar höher aus, als bei einer Anhebung des Festgehalts. Hier setzt sich ein Trend fort, der schon seit mehreren Jahren andauert und mittlerweile keinesfalls nur für Führungskräfte gilt.

Und selbst wenn Ihre Gehaltsverhandlung nicht den gewünschten Erfolg erbringt und Sie lediglich vertröstet werden, dann lassen Sie den Kopf nicht hängen. Im Gegenteil: Sie haben sich damit eine hervorragende Argumentationsgrundlage für die nächste Gehaltsverhandlung geschaffen.


 
 
 

Sonntag, 05.02.2012      

 

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