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Referenzen JOBvoting in der Presse
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Employer Branding Bewertungsportale
Gute oder schlechte Noten für den Chef
Bewertungsportale im Internet sind schon seit Längerem "in". Es gibt beinahe nichts, was Nutzer in Zeiten des Mitmach-Webs nicht bewerten: Sie benoten Lehrer und Professoren auf Spickmich und MeinProf, Unterkünfte am Urlaubsort auf Holidaycheck und Ärzte auf DocInsider. (...) Da war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Lust an der freien Meinungsäußerung auch auf die Unternehmen übergreift, genauer gesagt: die Unternehmen in ihrer Eigenschaft als Arbeitgeber. Vorbei die Zeiten, als ausschließlich die Personaler das Netz nach digitalen Fehltritten ihrer Bewerber absuchten. Inzwischen tummelt sich auch eine Reihe von Arbeitgeber-Bewertungsplattformen im Internet. Das Web2.0 dreht den Screening-Mechanismus einfach um.
Angebote wie Jobvoting (...) geben den Blick frei auf den Alltag am Schreibtisch. "Bewerber wollen sich heute jenseits von Image-Broschüren und Employer Branding Statements über ihre potenziellen Arbeitgeber informieren", erklärt Wolfgang Jäger, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Wiesbaden, das Phänomen. Vorbilder sind amerikanische Websites wie das Start-up Glassdoor aus dem kalifornischen Sausalito, das die früheren Expedia-Macher Rich Barton und Robert Hohman gründeten. Glassdoor listet Gehälter, Arbeitsbedingungen und das Image der Chefs für mehr als 14.000 Unternehmen auf und sammelte Ende vergangenen Jahres dafür fast sieben Millionen Dollar an frischem Kapital ein.
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Seine Pendants im deutschsprachigen Raum werden meist von One Man Shows und ihren freien Zulieferern betrieben. (...) Jobvoting bietet sogar eine kleine, häufig aktualisierte Arbeitsmarkt Newsline und brachte es bis zu einem Auftritt bei dem Nachrichtensender N24. (...) Der Jobvoting-Betreiber Ronny Skrzeba zum Beispiel erzielt Einnahmen durch vermarktete Werbeflächen und kostenpflichtige Angebote. Er sieht hohe Umsatzpotenziale bei Employer Branding Maßnahmen. (...) Nach Beobachtungen von Professor Jäger nutzen vor allem Konzerne die Websites für ihr Personalmarketing und schalten in deren Umfeld Werbung. (...)
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Arbeitgeber im Test
Plattformen für Mitarbeiterkritik ergänzen Stellenbörsen, suchen aber noch ihr Geschäft
Nach Produkten, Preisen und Hotels werden nun auch die Unternehmen bewertet. Nicht nur von ihren Kunden, sondern auch von ihren Angestellten. (...) Trotz wachsender Beliebtheit: Die Plattformen suchen jenseits der Werbevermarktung noch nach zukunftsfähigen Geschäftsmodellen. (...) Die Idee stammt von Jobvoting aus Berlin und Arbeitgebertest aus Leipzig, die bereits 2006 starteten. (...)
Wer aber glaubt, dass in Krisenzeiten, in denen Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, sich nur Angestellte das Stimmungsbarometer aus Betrieben anschauen, täuscht sich. (...) So manches Unternehmen animiere Angestellte, Urteile abzugeben. In der Suche nach Personal, die langfristig aufgrund des demografischen Wandels verstärkt werden soll, sehen die Start-ups die größte Chance auf Geschäfte.
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| JOBvoting in der Frankfurter Allgemeine (FAZ) am 04.10.08 |
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Berufsorientierung: Der Bauch sucht mit
Wie sehen glückliche Angestellte aus? Vielleicht so wie die Google-Mitarbeiter, die sich vor einigen Wochen ordentlich ins Zeug legten für ihren Arbeitgeber. Der ließ für seinen neuen Kartendienst "Streetview" Straßen in aller Welt fotografieren, unter anderem auch die Zufahrt zum eigenen Firmengelände in Kalifornien. Eigentlich ist das eine nüchterne Angelegenheit – wären da nicht die Angestellten, die rund um die Zentrale lustige Posen einnahmen und nun im Internet auf den Bildern zu sehen sind. (...) Sieht ganz so aus, als würde ihnen ihre Arbeit viel Spaß machen. Wer sich bei Google bewirbt, könnte darin jedenfalls ein Indiz für ein gutes Arbeitsklima sehen. (...) Einen Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter ausbeutet, will dagegen niemand. Doch zu erkennen, wo es nach der Unterschrift unter den Arbeitsvertrag bald enttäuschend werden könnte, fällt gerade unerfahrenen Bewerbern schwer. Viele merken erst nach Monaten, dass sie gern unter ganz anderen Bedingungen arbeiten würden.
Orientierung verspricht eine Vielzahl von Arbeitgeber-Rankings. Doch die Frage, was einen guten Arbeitgeber ausmacht, beantworten sie sehr unterschiedlich. (...) Wer sich bei einem Unternehmen bewerben will, kann schon im Internet erste Eindrücke sammeln: Auf Bewertungsportalen wie jobvoting.de benoten Arbeitnehmer ihre aktuellen und ehemaligen Arbeitgeber. "Kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, wenig Urlaubstage allgemein. Unter dem Strich: Finger weg", heißt es zum Beispiel in einer Bewertung. Häufen sich die Beschwerden, ist zumindest Skepsis angebracht. Im Vorstellungsgespräch kritisch danach zu fragen, wird kein guter Personalverantwortlicher einem Bewerber verübeln. Das gilt übrigens ebenso für die Frage danach, warum die Stelle überhaupt frei ist. Vorab schadet auch ein Blick in eines der vielen Arbeitnehmerforen nicht.
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Ratgeber: Wir wissen alles über Sie
Jeder, der sich um eine Stelle bewirbt, recherchiert erst im Internet. Wie stellt sich das Unternehmen dar? Und fast noch wichtiger: Was schreiben Angestellte der Firma auf Sites wie Jobvoting? Anders herum läuft es aber genauso: Auch die Firma schaut sich einen Bewerber genau an. Wo und wie taucht der Arbeitssuchende im Web auf? Hat er in letzter Zeit viel in Foren gepostet? Oder sucht er vielleicht nach kostenlosen Log-ins für Erwachsenen-Sites?
Immer mehr Informationen sind im Internet gespeichert - auch über Anwender. Und Sie sind wahrscheinlich ebenfalls betroffen. Angaben über Ihre Person finden sich im Web entweder, weil Sie sie selbst eingegeben haben oder weil andere Leute Texte über Sie online gestellt haben. Aber nicht nur Texte: Auch Fotos und Videos tauchen immer öfter im Internet auf. Unangenehm ist, dass sie - nüchtern betrachtet - oft Ansichten bieten, die nicht jeder sehen sollte. Trotzdem bleiben sie über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte, für jedermann aufrufbar.
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Vorsprung durch Image bei den beliebtesten Arbeitgebern 2008
Freimassagen, Frei-Tage, Freiräume — beim Kampf um Talente sind Kultur und Ruf wichtiger als die Höhe der Gehälter, wie das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands zeigt. (...) Zum siebten Mal präsentiert die WirtschaftsWoche exklusiv die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands. Die Beratung Universum Communications befragte in Kooperation mit den Kölner Marktforschern von Access Studenten der Wirtschaftswissenschaften, der Ingenieursstudiengänge, der Informatik und der Naturwissenschaften, bei welchen Unternehmen sie am liebsten arbeiten würden. Was sie von Top-Arbeitgebern erwarten: einzigartige Entwicklungschancen, fehlerfreies Management und internationale Perspektiven. Mehr als 15.000 Nachwuchskräfte gaben von Januar bis April dieses Jahres ihr Votum ab.
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Manipulationen sind ausgeschlossen. Unternehmen haben "ihre Informationshoheit in puncto Image verloren", sagt Wolfgang Jäger, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FH Wiesbaden. Dafür sorgt schon das Internet. Auf Web-Seiten wie (...) Jobvoting.de (...) bewerten Mitarbeiter ihre Arbeitgeber — gnadenlos und anonym. Heute könne keine Firma mehr Teamwork, geregelte Arbeitszeiten und gute Entwicklungsmöglichkeiten versprechen, wenn es in der Realität davon abweiche. Es zähle "Authentizität", sagt Jäger.
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Arbeitgeberbewertung - Blick hinter die Kulissen
Die Selbstdarstellung von Unternehmen im Internet lässt kaum Rückschlüsse auf Betriebsklima oder Arbeitsbedingungen zu. Arbeitgeber-Bewertungsportale ermöglichen Bewerbern wertvolle Einblicke. Die Internet-Recherche nach Bewerbern gehört zum Tagesgeschäft vieler Personaler. Kandidaten werden ausgesiebt, wenn Angaben im Lebenslauf unstimmig erscheinen oder Bewerber durch unbedarfte Äußerungen in Web-Foren aufgefallen sind. Doch gleiches könnte bald auch andersrum gelten. Konnten sich Bewerber bislang nur ein vages Bild von ihrem Wunsch-Arbeitgeber machen, gibt es seit einiger Zeit auch Bewertungsportale im Netz, die Unternehmen ins Visier nehmen. Wie bei der umstrittenen Lehrer-Bewertungsplattform spickmich.de fallen die anonymen Bewertungen oft nicht gerade zimperlich aus.
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Das Portal jobvoting.de, das mit dem österreichischen Bewertungsportal kelzen.com kooperiert, setzt ebenfalls auf ein standardisiertes Bewertungsverfahren. (...) Wolfgang Schäfer, Pressesprecher der Tectum Group, sieht die eher schlechten Bewertungen seines Unternehmens gelassen. (...) Das Unternehmen lasse sich jährlich auf Qualität hin zertifizieren, zudem gründe sich gerade ein Betriebsrat. Schäfer fasst zusammen: "Einen Ruf wie Lidl haben wir durch die Bewertungen nicht, wir können aber daraus lernen."
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Zarte Pflänzchen auf Wachstumskurs
Noch sind diese Angebote im Internet klein. Ein Blick in die USA aber zeigt: Der Bedarf an unabhängigen Informationen über Arbeitgeber ist groß, entsprechend rosig stellen sich die Wachstumsaussichten der noch jungen Branche in Europa dar. (...) Schon im Februar 2007 startete www.jobvoting.de. Hier liegen mittlerweile rund 330 Bewertungen von rund 270 Unternehmen vor. Ärger mit Unternehmen hat der Website-Gründer Ronny Skrzeba nach eigenen Angaben noch nicht gehabt.
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Noch nimmt sich die Reichweite derartiger Plattformen im deutschsprachigen Raum vergleichsweise bescheiden aus. Dennoch sollten sich HR-Verantwortliche über den künftigen Einfluss solcher Angebote nicht täuschen. Aller Web 2.0 Anfang ist bescheiden, auch studiVZ hat einmal klein angefangen - und wurde 2007 für 85 Millionen Euro an den Verlag Georg Holtzbrinck verkauft. Ein Blick in die USA zeigt, was für ein Wachstumspotenzial in den neuen Austauschplattformen steckt und dass sie langfristig von Arbeitgebern ernst genommen werden sollten.
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Die größte Plattform für unabhängige Informationen über Arbeitgeber in den USA hat sich mittlerweile zu einem kleinen Medienimperium gemausert: Für www.vault.com arbeiten derzeit weltweit rund 130 Mitarbeiter. (...) Unternehmen können die Plattform zum Personalmarketing nutzen. So haben sie etwa die Möglichkeit, unter dem Navigationspunkt "Why work for us" neben den unabhängigen Kommentaren ein offizielles Arbeitgeberporträt zu schalten. Das klingt erst einmal absurd. Warum sollten Unternehmen derart kritische Plattformen finanzieren? Weil sie bei unaufgeregter Betrachtung gerade deshalb ein besonderes interessantes Umfeld für Imagewerbung bieten, da sie tatsächlich deutlich kritischere Informationen verbreiten als die meisten Medien, die sich gewohnheitsmäßig mit Karrierethemen beschäftigen.
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Auf derartige Umsätze hoffen langfristig auch die Betreiber der deutschsprachigen Plattformen. (...) Auch Skrzeba von Jobvoting möchte langfristig mit Personalmarketing- und Recruitingleistungen Geld verdienen und such deshalb "starke Partner", die sein Projekt voranbringen sollen, zum Beispiel Werbeagenturen oder Jobportale.
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Schlechte Noten für den Chef
Schnell mal das Internet nach Lebensstil, Umfeld und persönlicher Einstellung eines Bewerbers durchsuchen - das gehört für viele Personaler zur täglichen Arbeit. Doch jetzt können Bewerber den Spieß umdrehen. Denn die Zeiten, in denen außer mit einem Blick auf die Homepage des Unternehmens über einen potentiellen Arbeitgeber so gut wie nichts in Erfahrung zu bringen war, sind vorbei: Auf Internet-Bewertungsportalen können Angestellte ihre derzeitigen oder auch die ehemaligen Chefs bewerten. Kostenlos und anonym natürlich - als Konsequenz fällt die Kategorisierung der Arbeitsbedingungen oder der Atmosphäre oft auch nicht zimperlich aus.
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Mit sechs bis zehn Urteilen könne man bereits ein Gespür für ein Unternehmen bekommen. Also alles eine Frage der Masse an Bewertungen - und da spielen die Arbeitnehmer fleißig mit. (...) So ein Urteil kostet ja auch nicht viel Zeit. Rund zwei Minuten braucht man zum Ausfüllen der Express-Version - und schon steht die Aussage im Netz. Auch das zweite große Arbeitgeber-Bewertungsportal Jobvoting.de setzt auf Wachstum, um "Ausreißer" bei den Beurteilungen auszugleichen. Außerdem würde er schon erkennen, wenn eine Beurteilung nicht stimmig sei, behauptet Jobvoting-Gründer Ronny Skrzeba.
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Employer Branding lockt IT-Profis
Community-Plattformen wie Jobvoting (...) machen den Unternehmen das Leben schwer: Groß ist das Risiko, sich eine negative Bewertung durch Ex-Mitarbeiter einzufangen – und somit die auch im Jahr 2008 dringend benötigten IT-Experten abzuschrecken. Die Gegenstrategie heißt Employer Branding.
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wird der eigene Mitarbeiter zum Botschafter des Unternehmens und prägt das Image entscheidend mit. "Personalverantwortliche müssen daher verstärkt auf die Zufriedenheit im Unternehmen achten und sich mit unzufriedenen Mitarbeitern auseinander setzen", empfiehlt Tillman Gante, Vorstand des bundesweiten Personalberatungsnetzwerks Personal Total.
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Chefs strahlen Paranoia und Planlosigkeit aus
In Web-Portalen geben Angestellte ihrer Firma Noten – anonym, versteht sich. Bewerber können sich so über Betriebsklima und tyrannische Chefs informieren.
Das Gehalt stimmt, die Aufgaben sind interessant, der Job bietet Abwechslung statt Routine. Eigentlich könnte die Arbeit richtig Spaß machen - wären da nicht die fiesen Kollegen und die grauenvolle Stimmung im Büro. Der Chef ist ein Tyrann, Mobbing gehört zum Alltag, und die Mahlzeiten in der Kantine sehen aus wie schon einmal gegessen. Klingt diese Stelle jetzt immer noch so reizvoll? In der Stellenanzeige, auf der Unternehmens-Homepage und im Vorstellungsgespräch können sich Bewerber einen ersten Eindruck von den Aufgaben verschaffen, die sie im neuen Job erwarten. Doch weiche Faktoren wie Betriebsklima, Familienfreundlichkeit oder Konfliktmanagement lassen sich nur schwer vorab recherchieren. So kann es passieren, dass ein Arbeitnehmer mit einer Stelle äußerst unzufrieden ist, obwohl der Job so vielversprechend schien. Bewertungs-Portale im Netz wollen helfen, solche Fehlgriffe zu vermeiden. Die Plattformen funktionieren ähnlich wie die Seite MeinProf.de und Spickmich.de: Hier können Studenten und Schüler ihre Dozenten, Lehrer und Veranstaltungen bewerten.
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Nun also sind Arbeitgeber und Unternehmen an der Reihe, sich dem Urteil ihrer Mitarbeiter zu stellen. Verschiedene Seiten im Netz haben sich auf die Benotung von Firmen spezialisiert und wollen Informationen über Vor- und Nachteile bieten. Damit ist Bewerbern nun möglich, was Personaler schon lange tun. Dass sie den Namen eines Kandidaten vor dem Einstellungstest googeln, ist Standard - unliebsame Treffer können da Karrieren zerstören, bevor sie begonnen haben. (...) Ein aussagekräftigeres Bild von einer Firma als das Porträt auf der Unternehmenswebsite wollen (...) Jobvoting und Kelzen bieten. Letztere funktionieren nach dem Testbericht-Prinzip: User und Redaktion schreiben einen ausführlichen Report über Unternehmenskultur, Aufstiegschancen und Gehaltsstruktur. (...) Verleumdungen von Vorgesetzen und Kollegen oder Schimpftiraden wie bei Spickmich.de bieten die neuen Bewertungsportale alle nicht.
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Offenbarungseid im Internet
Und, sind Sie schon drin? Die Rede ist hier nicht von jenem Internet, das Boris Becker vor noch nicht allzu langer Zeit als Netz mit sieben Siegeln vorkam. Nein, die Rede ist von jobvoting.de (...). Das sind Internet-Seiten, auf denen Ihre Mitarbeiter Urteile über Sie als Arbeitgeber abgeben. Diese fallen nicht immer schmeichelhaft aus, vor allem wenn jene bewerten, die Ihnen den Rücken zugekehrt haben. Schauen Sie also hinein und Ihnen wird klar, warum Sie sich intensiv mit unserer Titelstrecke beschäftigen sollten. Denn der Wert Ihrer Personalarbeit wird schon bald im Internet zu ermitteln sein. Hier entsteht Ihre Arbeitgebermarke durch die Summe all dessen, was in Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und den eben genannten Beurteilungsportalen über Sie geredet und für jedermann zugänglich dokumentiert wird. (...)
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Genial oder gnadenlos?
Öffentlicher Kritik im Internet sind Unternehmen immer stärker ausgesetzt. Nicht nur über ihre Produkte tauscht sich die Community eifrig aus. Mittlerweile stehen Firmen auch als Arbeitgeber im Kreuzfeuer der öffentlichen Meinung. Das birgt Risiken, aber auch Chancen für die Betriebe.
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Bereits 2006 ging mit www.jobvoting.de ein deutsches Internetportal an den Start, auf dem sich nicht nur Informationen zur Jobsuche, Interaktionsmöglichkeiten und redaktionelle Testberichte über Unternehmen finden, sondern das darüber hinaus jedermann die Möglichkeit bietet, ein Urteil über seinen (Ex-)Brötchengeber abzugeben. (...) Erst kürzlich ist Jobvoting eine Kooperation mit der österreichischen Plattform Kelzen eingegangen, um zu einer höheren Zahl Votierender zu gelangen und somit mehr Objektivität ins Spiel zu bringen, wie Jobvoting-Gründer Ronny Skrzeba, berichtet. Um die Objektivität zu verbessern, setzen die Plattformen zudem auf redaktionelle Prüfungen und die Option, Beschwerden einzureichen.
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Die Gründer glauben, dass ihre Internetseiten letztlich auch den Unternehmen weiterhelfen, indem sie sie dazu zwingen, an ihrer Qualität als Arbeitgeber zu arbeiten. Meike Wacker vom Berliner trendence Institut für Personalmarketing sieht das ähnlich. (...) Doch bei genauerem Hinsehen könnten Unternehmen erkennen, dass sich ihnen durch Portale wie Jobvoting (...) auch neue Chancen im Personalmarketing böten. "Die Portale sind nämlich interessante Anknüpfungspunkte zu technikaffinen Millenials und bieten Potenzial für neue Kommunikationswege", lautet Wackers Einschätzung. (...)
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Nicht ohnen meinen Hund
Auf Arbeitgeberbewertungs-Portalen geben (ehemalige) Angestellte ihren Arbeitgebern Noten
"Nicht ohne meinen Hund." Einige Monate suchte die Mediendesignerin Ira aus Bremen eine Stelle, bei der sie ihren hüfthohen Mischling in den Arbeitsplatz mitnehmen konnte. "Lieber arbeite ich frei im Home-Office als auf Tarzan zu verzichten." Gerade in der bunten Agenturwelt ist so eine Haltung kein Einzelfall. Ist es nicht der Hund, könnten die Kantine und das dortige Essen entscheidend für die Jobzusage sein. (...) Wichtig für die Jobentscheidung seien auch der Chef, die Kollegen, das Betriebsklima - und für manche eben auch der Klimaschutz.
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Unter Personalern ist der "Backup-Check" längst üblich. Dabei googeln und surfen Personalverantwortliche, um Informationen über den persönlichen Hintergrund ihrer Kandidaten zu finden, überprüfen die genannten Daten, kontrollieren das Diskussionsverhalten in Foren und sonstige Online-Selbstpräsentationen, etwa bei StudiVz. Bewerber sind also längst ein offenes Buch - über Arbeitgeber waren dagegen lange neben der üblichen Selbstbeweihräucherung auf den Jobseiten oder in der Stellenanzeige kaum verwertbare Infos zu finden. So gab es für Bewerber neben branchenüblichen Gerüchten - wie dem, dass Taxifahrer nach 22:00 Uhr an den Tränen ihres Fahrgastes erkennen, in welcher Werbeagentur dieser arbeitet - bis vor Kurzem kaum verwertbare Interna.
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Die in Berlin betriebene Website Jobvoting sowie die Villacher Website Kelzen - Arbeitgeber Check gaben ihre Zusammenarbeit bekannt. Die beiden Plattformen dienen im Wesentlichen der Information aus erster Hand über Arbeitsbedingungen und Betriebsklima in den bewerteten Unternehmen. Bewertungen können von jedermann kostenlos und anonym vorgenommen werden. Ausgewählte Bewertungen von Arbeitgebern beider Websites sind mit der Partnerwebsite verlinkt. Für die Besucher der Plattformen ergibt sich dadurch die Möglichkeit des Zugriffs auf eine höhere Zahl an Arbeitgeberbewertungen.
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Im Internetportal JOBvoting.de haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich über ihre künftigen Arbeitgeber zu informieren - über Erfahrungsberichte und Bewertungen der Mitarbeiter.
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Mittwoch, 08.09.2010
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Alexander Ertner Head of Marketing/PR AreaDigital AG |  | "Als erfolgreicher Mittelständler setzt unser Unternehmen auf hochquali-fiziertes Personal. Auf JOBvoting können sich Bewerber davon über- zeugen, dass wir ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten." |
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Welcher Versicherungs-Dienstleister ist bester Arbeitgeber seiner Branche 2010?
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