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13. Feb. 2017

Rückgang des Commerzbank Konzernergebnisses 2016

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Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2016 nach eigenen Aussagen ein solides Operatives Ergebnis erzielt. Tatsächlich lagen das Operative Ergebnis mit 1,4 Milliarden Euro und das Konzernergebnis mit 279 Millionen Euro immerhin in der Gewinnzone, aber ein deutlicher Rückgang der Geschäftszahlen war dennoch zu spüren. Immerhin wurde im Vorjahr noch ein Konzernergebnis in Höhe von 1,1 Milliarden Euro und damit 805 Millionen Euro bzw. 288 Prozent mehr als dieses Jahr erwirtschaftet. Ursächlich hierfür dürften vor allem die Abschreibung auf Goodwill und sonstige immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 627 Millionen Euro sowie Restrukturierungsaufwendungen von 129 Millionen Euro sein.

"Im Jahr 2016 haben wir ein solides Ergebnis erzielt und unsere Kapitalquote weiter verbessert. Allerdings können wir mit der Ergebnisqualität noch nicht zufrieden sein. Deshalb müssen wir unsere Strategie Commerzbank 4.0 entschlossen umsetzen. Dafür haben wir jetzt den nötigen Handlungsspielraum geschaffen und können die Transformation wie geplant angehen. Wir wollen die Commerzbank bis 2020 zur wettbewerbsfähigsten Bank in Deutschland machen. Die Ziele, die wir uns gesetzt haben, arbeiten wir nun Schritt für Schritt ab", sagte Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. Die derzeit in der Umsetzung befindliche Strategie Commerzbank 4.0 sieht eine Digitalisierung von 6 der insgesamt 14 End-to-end-Prozesse vor. Ziel ist es, dadurch bis 2020 im Konzern 80 Prozent der relevanten Prozesse zu digitalisieren. Das dürfte an dem bisherigen Filialmodell und damit auch an der Personalstruktur nicht spurlos vorbei gehen.

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